Mercedes OM606 Dieselmotor: Varianten, technische Daten und Probleme
Der Mercedes-Benz OM606 ist ein Reihensechszylinder-Dieselmotor mit 2.996 cm³ Hubraum, 24 Ventilen und indirekter Vorkammereinspritzung. Er wurde als Saugdiesel und als Turbodiesel in E-Klasse, S-Klasse und G-Klasse eingesetzt. Trotz der gemeinsamen Baureihenbezeichnung unterscheiden sich Motorsteuerung, Einspritzpumpe, Ansaugsystem, Einbausituation und Diagnose je nach Motorcode.
Diese Unterschiede sind für die Beurteilung der Zuverlässigkeit entscheidend. Mercedes veröffentlichte eine Serviceinformation zur Steuerkettenlängung bei bestimmten W124 sowie eine gesonderte Mitteilung zur Verträglichkeit von vorderem Kurbelwellendichtring und Schwingungsdämpfer beim W210 OM606.962. Besitzer berichten außerdem von Lufteintritt über Kraftstoffleitungen, Undichtigkeiten an der Einspritzpumpe und Schwierigkeiten beim Ausbau von Glühkerzen. Die Quellen haben unterschiedliche Aussagekraft; eine Ausfallquote für alle OM606 lässt sich daraus nicht ableiten.
Mercedes-Benz OM606
606.910, 606.912, 606.961, 606.962, 606.964
2.996 cm³
Reihensechszylinder-Diesel
Saugdiesel oder Turbodiesel
Indirekte Vorkammereinspritzung
E-Klasse, S-Klasse, G-Klasse
Mercedes OM606: Technische Daten und Motorcodes
Die technischen Mercedes-Daten zum W124 OM606.910 und die US-Betriebsanleitung des W210 OM606.962 bestätigen 87,0 mm Bohrung, 84,0 mm Hub und 2.996 cm³ Hubraum. Für den W124 sind außerdem die Neigung des Sechszylinders um 15 Grad nach rechts und eine zweireihige Steuerkette dokumentiert. Motoreninstandsetzungsquellen beschreiben einen Graugussblock, einen Aluminium-Zylinderkopf und sieben Kurbelwellen-Hauptlager.
| Merkmal | Belegter Wert |
|---|---|
| Motorbauart | Reihensechszylinder-Viertaktdiesel |
| Hubraum | 2.996 cm³ |
| Bohrung × Hub | 87,0 × 84,0 mm |
| Motorblock / Zylinderkopf | Grauguss / Aluminium laut technischen Motoreninstandsetzungsquellen |
| Ventiltrieb | DOHC, vier Ventile je Zylinder, insgesamt 24 |
| Nockenwellenantrieb | Duplex-Steuerkette; für OM606.910 dokumentiert |
| Einspritzung | Bosch-Reiheneinspritzpumpe, indirekte Vorkammereinspritzung; Regelung je nach Variante |
| Verdichtungsverhältnis | 22,0:1 für die dokumentierten Anwendungen W124 OM606.910 und US-W210 OM606.962 |
| Zündfolge | 1-5-3-6-2-4 laut US-Betriebsanleitung OM606.962 |
| Höchstdrehzahl | 5.200/min laut US-Betriebsanleitung OM606.962 |
Das Verdichtungsverhältnis von 22,0:1 darf nicht pauschal für jede OM606-Ausführung übernommen werden. Sekundärquellen enthalten widersprüchliche Angaben zu Saugmotoren; für OM606.912, .961 und .964 fehlt eine gleichwertige originale Bestätigung. Ebenso sind die Ölfüllmenge, die Drehzahlgrenze und die Diagnosecodes des W210 keine universellen OM606-Daten.
Leistung, Drehmoment und Werksanwendungen
| Motorcode | Werksfahrzeug / Baureihe | Leistung | Drehmoment | Dokumentierter Einsatzzeitraum |
|---|---|---|---|---|
| OM606.910 | W124 E 300 Diesel (124.131); S124 E 300 Diesel / E 300 TD (124.191) | 100 kW / 136 PS bei 5.000/min | 210 Nm bei 2.200–4.600/min | W124-Limousine: Einführung 07/1993, Ende 08/1995; S124-Teilezuordnung etwa 06/1993–06/1996 |
| OM606.912 | W210 E 300 Diesel (210.020) | 100 kW / 136 PS bei 5.000/min laut Fachliteratur | 210 Nm; zugehörige Drehzahl nicht unabhängig belegt | Etwa 1995–1997; markt- und produktionsabhängig |
| OM606.961 | W140 S 300 Turbodiesel (140.135) | 130 kW / 177 PS bei 4.400/min | 330 Nm bei 1.600/min laut Schweizer Zulassungsdaten | Fachquellen etwa 1996–1998; Schweizer Typgenehmigung vom 16.07.1996 |
| OM606.962 | W210/S210 E 300 Turbodiesel (210.025 / 210.225) | 130 kW / 177 PS in Europa | 330 Nm; US-Handbuch nennt 2.600/min | Europa etwa 1997–1999; US-Modelljahre 1998–1999 belegt |
| OM606.964 | W463 G 300 Turbodiesel (463.308 / 463.330 / 463.331) | 130 kW / 177 PS bei 4.400/min | 330 Nm bei 1.600/min laut Schweizer Zulassungsdaten | Cabriolet 463.308, kurzer 463.330, langer 463.331; Schweizer Genehmigung auch 05/2000 |
Die angegebenen Einsatzzeiträume stammen aus unterschiedlichen Nachweisarten: Mercedes-Fahrzeugdaten, professionelle Teilekataloge und Schweizer Typgenehmigungen. Ein Genehmigungsdatum ist nicht zwingend der Produktionsbeginn; ein Ersatzteilkatalog belegt nicht automatisch jedes benachbarte Modelljahr. Zur Identifikation sind der vollständige Motorcode, das Fahrgestell und die ursprünglichen Fahrzeugdaten zu prüfen.
Zwei Bezeichnungen sind besonders leicht zu verwechseln: Der S124 E 300 TD mit OM606.910 ist ein Saugdiesel; „TD“ bedeutet in der älteren Mercedes-Kombibezeichnung nicht zwangsläufig Turbolader. Dagegen besitzt der W210/S210 E 300 Turbodiesel den aufgeladenen OM606.962. Eine historische Abschrift nennt für den W140 außerdem 606.960, während Typgenehmigung und mehrere Bauteilkataloge 606.961 ausweisen. Ohne eindeutiges Original-Motorenregister ist .960 nicht als gesicherte zusätzliche Serienversion auszugeben.
Warum die US-Leistungsangaben widersprüchlich wirken
In der US-Betriebsanleitung des E 300 Turbodiesel für Modelljahr 1999 steht die widersprüchliche Angabe „174 kW / 130 hp“. Offensichtlich wurden Einheiten vertauscht: 130 kW entsprechen rund 177 metrischen PS beziehungsweise 174 amerikanischen hp. Das erklärt unterschiedliche Leistungsangaben, belegt aber keineswegs einen serienmäßigen OM606.962 mit 174 kW. Für dieselbe US-Ausführung nennt Mercedes 330 Nm bei 2.600/min.
Technischer Aufbau: Unterschiede zwischen den OM606-Versionen
Kurbeltrieb, Zylinderkopf und Steuertrieb
Der OM606 verbindet ein Kurbelgehäuse aus Gusseisen mit einem Aluminium-Zylinderkopf mit 24 Ventilen. Zwei obenliegende Nockenwellen betätigen vier Ventile je Zylinder. Instandsetzungsliteratur beschreibt sieben Hauptlager; Mercedes-Unterlagen zum OM606.910 bestätigen den Antrieb der Nockenwellen durch eine Duplex-Steuerkette.
Die gemeinsame Grundkonstruktion bedeutet nicht, dass Kolben, Pleuel, Schmierölbauteile oder Steuergeräte der Saug- und Turboversionen austauschbar sind. Exakte Gussänderungen, Bauteilrevisionen und innere Passungen sind nicht für alle Endnummern belegt. Bei Motorersatz oder Umbau müssen deshalb Motornummer und Teilezuordnung geprüft werden.
Mitchell Repair Information Company nennt im Reparaturmaterial für den US-E300 Turbodiesel von 1999 hydraulische Ventilspielausgleicher. Eine regelmäßige mechanische Ventilspieleinstellung ist für diese OM606.962-Anwendung nicht vorgesehen. Daraus folgt keine bestätigte Austauschbarkeit der Hydrostößel mit anderen OM606-Varianten.
Die Mercedes-Arbeitsanweisung AR01.30-P-7162B behandelt die Prüfung der Zylinderkopf-Dichtfläche und des Materialzustands bei Motoren 604, 605 und 606, unter anderem nach Überhitzung. Bei schwerem Wärmeschaden ist daher vor Wiederverwendung des Kopfes die vorgeschriebene Untersuchung notwendig. Die Anweisung belegt jedoch keinen serienmäßigen OM606-Zylinderkopf- oder Kopfdichtungsfehler.
Saugdiesel, Resonanzansaugung und Turbolader
Der OM606.910 verwendet ein Resonanzsaugrohr mit unterdruckbetätigten Umschaltelementen Y22/6 und Y22/7. Der OM606.912 ist ebenfalls ein Saugdiesel, hat jedoch eine andere elektronisch geregelte Einspritzung. OM606.961, .962 und .964 besitzen Turbolader und Ladeluftkühlung mit fahrzeugspezifischen Ladeluftleitungen.
Für OM606.962 bezeichnet die Mercedes-IFI-Diagnose den Heißfilm-Luftmassenmesser B2/5, Ansauglufttemperaturfühler B17, Drucksensor B28 und Druckwandler Y31/5 für Ladedruck-/Klappenregelungsfunktionen. Diese W210-Kennungen dürfen nicht unbesehen auf den W124 OM606.910 oder andere W140-/G-Klasse-Einbauten übertragen werden. Exakte Ladedruck-Sollwerte und Turboladerausführungen jeder Endnummer sind nicht entsprechend belegt.
Schweizer Zulassungsdaten nennen katalytische Abgasnachbehandlung für die dokumentierten W140- und W463-Ausführungen; die Diagnoseunterlagen des W210 OM606.962 enthalten die Abgasrückführung (AGR). Daraus ergibt sich keine identische Abgasausstattung aller Märkte und kein Nachweis, dass jeder OM606 serienmäßig mit DPF oder SCR ausgestattet war.
Mechanische und elektronische Einspritzregelung
Die Einspritzregelung ist einer der wichtigsten Unterschiede für Wartung und Fehlersuche. Der W124 OM606.910 besitzt eine mechanisch geregelte Bosch-Reiheneinspritzpumpe mit sechs Pumpenelementen. Der W210 OM606.912 verfügt trotz fehlendem Turbolader über eine elektronisch gesteuerte Reiheneinspritzung. Beim W210 OM606.962 überwacht das Steuergerät N3/7 die elektronische IFI-Einspritzung.
Im IFI-System des OM606.962 nennt Mercedes den Mengensteller Y23/1, den Regelstangenpositionsgeber Y23/1l1, den Kraftstofftemperaturfühler Y1/1b1, den elektrohydraulischen Abstellsteller Y1/1 und den Fahrpedalpositionsgeber R25/2. Start- und Kraftstoffversorgungsprobleme lassen sich bei diesem Motor deshalb nicht wie bei einer ausschließlich mechanisch geregelten Pumpe prüfen.
Auch innerhalb von OM606.912 gibt es eine dokumentierte Steuerungsänderung. Das Mercedes-Dokument Test and Adjustment Data — Engine 606.912 (Diagnosehandbuch, Stand 09/2000) unterscheidet MSA 15.1 von September 1995 bis Mai 1996 und MSA 25.1 ab Juni 1996. Prüfabläufe und Diagnoseschnittstellen unterscheiden sich; der Soll-Leerlauf liegt jedoch bei beiden Systemen bei 610–710/min. Der Wechsel beweist keinen Defekt der früheren Ausführung. Vor Diagnose und Austausch der Elektronik muss die tatsächlich verbaute Strategie feststehen.
Steuerkettenlängung: die Mercedes-Serviceinformation für den W124
Für die Steuerkettenlängung liegt ungewöhnlich konkret eingegrenzte Herstellerinformation vor. Die im November 1995 überarbeitete S.I. 05/93 nahm den Motor 606 in eine Mitteilung über Beschwerden infolge gelängter Steuerketten auf. Sie erfasst bestimmte W124 mit Motor 602 oder 606 sowie andere separat genannte Fahrzeuge. Daraus folgt weder ein Kettenwechselintervall noch eine generelle Betroffenheit sämtlicher OM606.
Zu den im Bulletin genannten Beschwerden zählen Motorgeräusche, unrunder Lauf, Startprobleme und Leistungsverlust. Entscheidend ist die gemessene Zuordnung der Kurbelwellen- und Nockenwellenstellung. Die Symptome allein reichen zur Diagnose einer gelängten Steuerkette nicht aus.
Betroffene Fahrgestellnummernbereiche
Der W124-Teil enthält folgende Fahrgestellnummerngrenzen sowie ursprüngliche Produktionsbeschränkungen von Juli 1992 bis April 1994. Neben der Nummer sind die verbauten Motoren und das jeweilige Bau- beziehungsweise Produktionsdatum zu berücksichtigen. Eine Nummer innerhalb der Bereiche beweist für sich allein keinen betroffenen OM606.
| Fahrgestell-Präfix | Von | Bis |
|---|---|---|
| B | B 810470 | B 999999 |
| C | C 000001 | C 142875 |
| J | J 001335 | J 049633 |
| F | F 231885 | F 293159 |
Von Mercedes vorgeschriebene Prüfung
Die Prüfanweisung verweist auf die OM606-Steuerzeitenkontrolle nach AR 05.20-6010 HA. Ausgehend von der definierten Nockenwellenstellung ist die entsprechende Kurbelwellenposition zu kontrollieren. Für eine Abweichung der Grundsteuerzeiten unterscheidet die Serviceinformation zwei Fälle:
- 3–10 Grad Kurbelwellenabweichung: gelängte Steuerkette ersetzen und Zähne der betreffenden Kettenräder auf Verschleiß oder Beschädigung prüfen; bei Befund nach Herstellervorschrift verfahren.
- Mehr als 10 Grad Abweichung: Kolbenböden mit einem Endoskop auf möglichen Ventilkontakt kontrollieren. Bei Berührung Folgeschäden bewerten; ohne Berührung beschreibt das Bulletin die Ketten-/Kettenradreparatur und fordert nicht automatisch eine Zylinderkopfreparatur.
Mercedes hält ferner fest, dass bloße Laufspuren oder Rillen auf den Kettenführungen noch keinen Austausch von Kette oder Führung erfordern. Maßgeblich sind die Steuerzeitenmessung und der festgestellte Zustand. Für die Reparatur wird unter anderem auf AR05.10-7601 HA verwiesen.
Bei einem W124 mit ungeklärten Steuerzeiten-Symptomen muss zuerst geprüft werden, ob Fahrgestell und Motorcode unter das Bulletin fallen und welche Abweichung tatsächlich gemessen wurde. Bei W210, W140 oder W463 darf aus S.I. 05/93 allein keine Kettenstörung abgeleitet werden.
Startprobleme, Kraftstoffundichtigkeiten und Prüfung der Einspritzpumpe
Undichtigkeiten der Kraftstoffversorgung sind ein besonders nützliches Thema in OM606-Erfahrungsberichten, allerdings ohne bekannte statistische Ausfallquote. In unabhängigen Mercedes-Foren werden austretender Diesel und Lufteintritt an Leitungen, O-Ringen und Pumpenanschlüssen beschrieben. Dazu gehören langes Orgeln und schlechtes Anspringen, teils mit sichtbaren Luftblasen oder feuchten Leitungsverbindungen.
Luft im Kraftstoffsystem
Ein gut zuordenbarer norwegischer Bericht betrifft einen S210 E 300 TDT von 1997 mit OM606.962. Beschrieben werden Startschwierigkeiten, erneuerte Kraftstoffleitungs-O-Ringe und später undichte Bauteile. Unabhängige PeachParts-Berichte nennen weitere Leckstellen an Leitungen und Verbindern. Diese Einzelfälle belegen keine feste Fehlerquote bei allen OM606.
Eine sichtbar undichte Leitung oder nachgewiesene Luft im System ist diagnostisch konkreter als die pauschale Aussage „Einspritzpumpe defekt“. Der Reparaturumfang richtet sich nach der tatsächlichen Leckstelle, der verwendeten Leitung-/Dichtungsausführung und dem Ergebnis nach dem Eingriff. Ein allgemeines OM606-Wechselintervall für Dichtungen ist nicht nachgewiesen.
Der norwegische Besitzer berichtete außerdem, dass ein auf OM606.910 bezogener Kraftstoffleitungs-Umbau mit Hohlschraubenanschluss nicht zur Turbodiesel-Einspritzpumpe seines OM606.962 passte. Dies ist eine Feldbeobachtung und keine offizielle Freigabeliste; sie unterstreicht aber die erforderliche Prüfung der konkreten Pumpen- und Leitungszuordnung.
Undichtigkeiten an Druckventilen und Pumpengehäuse
Weitere Besitzer beschreiben Dieselaustritt im Bereich der Druckventildichtungen der Einspritzpumpe. Bei Reparaturen werden O-Ringe und Kupferdichtringe genannt. Die Berichte belegen eine beobachtete Reparatursituation, weder eine definierte Ausfalllaufleistung noch einen internen Pumpenschaden. Leckagen am Druckventil, am Leitungskonnektor und Fehler der elektronischen Mengenregelung sind getrennt zu beurteilen.
Elektrische Einspritzfehler beim OM606.962
Wenn ein W210 mit IFI trotz fehlender erkennbarer Leckage schlecht startet oder Leistungsprobleme zeigt, müssen weitere Systeme unterschieden werden: Mengensteller, Regelstangenpositionsmessung, Kraftstofftemperatur und elektrischer Absteller. P1220 betrifft die Mengenregelung, P1223 den Regelstangengeber und P1622 die Abstellerschaltung. Die Codes kennzeichnen Prüfbereiche und beweisen keinen inneren Verschleiß der Einspritzpumpe.
| Beobachtung | Abzugrenzendes System | Sinnvolle nächste Prüfung |
|---|---|---|
| Langes Orgeln mit sichtbarer Luft oder Dieselverlust | Äußere Leitungen, Anschlüsse und Dichtungen | Leckstelle und korrekte Pumpen-/Leitungsausführung bestimmen; Besitzerberichte |
| Dieselaustritt am Druckventilbereich | Äußere Druckventilabdichtung | Konkrete Leckstelle bestätigen, nicht mit innerem Pumpenschaden gleichsetzen |
| Startprobleme / Leistungsverlust ohne sichtbare Leckage | IFI-Steller, Sensoren oder Abstellkreis | Zur Motorvariante passende Mercedes-Diagnose und Fehlercodes verwenden |
| Geplanter Leitungsumbau von anderem OM606 | Bauteilkompatibilität | Motorcode und Pumpen-/Teilezuordnung vor Montage kontrollieren |
Glühkerzenfehler und das eigenständige Risiko beim Ausbau
Die Mercedes-Diagnose zum OM606.962 beschreibt das Vorglühsteuergerät N14/2 sowie überwachte Glühkerzenstromkreise. Ein Fehlercode kann eine elektrische Vorglühstörung anzeigen, sagt aber nicht aus, dass eine Glühkerze mechanisch im Zylinderkopf festsitzt.
OM606-Besitzer berichten getrennt davon über schwergängige Glühkerzen, langwierige Demontage und abgerissene Kerzen. Ein zuordenbarer Bericht zum W124 OM606.910 schildert hohen Ausbauwiderstand; ein weiterer Fall beschreibt den Bruch während des Wechsels. Das sind Wartungserfahrungen, keine Mercedes-Statistik.
Die technischen Hinweise von BERU bestätigen den allgemeinen Mechanismus: Beim Herausdrehen alter oder festsitzender Glühkerzen können hohe Kräfte auftreten, die bei Überschreiten zulässiger Bedingungen zum Bruch führen. Aus einem normalen Austausch kann dadurch eine besondere Auszieh- oder Gewindereparatur werden. Zulässige Anzug-/Lösemomente und Verfahren hängen von der tatsächlich verbauten Kerze ab; ein Forenbericht ersetzt keine Herstellervorgabe.
Die Unterscheidung ist praktisch wichtig. Beim OM606.962 führt P1481 zur Prüfung der Glühkerzenkreise, P1482 dagegen zur Prüfung des Vorglühsteuergeräts. Die mechanische Demontierbarkeit einer Kerze ist davon unabhängig. Bei der Fahrzeugbeurteilung sind deshalb sowohl gespeicherte Vorglühfehler als auch frühere Ausbauarbeiten relevant.
Turbodiesel OM606: Leistungsverlust bedeutet nicht automatisch Turboladerschaden
OM606.961, .962 und .964 haben an die jeweilige Fahrzeuginstallation angepasste Ladeluftsysteme. Für den W210 OM606.962 gehören Ladedrucksensorik und Unterdruckregelung zur Mercedes-IFI-Diagnose. Das Handbuch behandelt zudem Betriebszustände mit reduzierter Leistung nach bestimmten Signal- oder Regelungsfehlern.
In Besitzerberichten zu E 300 Turbodiesel des Modelljahrs 1998 werden schwacher Durchzug oder begrenzter Ladedruck sowie Versuche beschrieben, AGR-, Unterdruck- und Ladedruckregelungsprobleme zu finden. Die tatsächliche Fehlerursache ist nicht in jedem Bericht belegt. Gerade deshalb ist ein diagnostischer Irrtum zu vermeiden: fehlende Turboleistung beweist keinen mechanischen Schaden an Welle, Lager oder Verdichter.
Beim W210-IFI-System betrifft P1470 den Ladedruck-/Druckwandlerbereich, während P1403 und P1404 zur AGR-Regelung gehören. Mercedes beschreibt die entsprechenden elektrischen und Unterdruckprüfungen. Ein gespeicherter Code weist auf einen Prüfbereich, nicht unmittelbar auf ein eindeutig defektes Bauteil.
Allgemeine Motoreninstandsetzungsberichte nennen auch Turboladerverschleiß und Öllecks am OM606. Eine nach Motorcodes differenzierte Statistik zu einem wiederkehrenden Fertigungsfehler oder einer typischen Austauschlaufleistung fehlt jedoch. Gleiches gilt für behauptete Serienprobleme an Ölpumpe, Lagern, Kolben und Kurbelgehäuseentlüftung. Die grundsätzliche Reparierbarkeit solcher Teile beweist keine OM606-spezifische Schwachstelle.
OM606.962: dokumentierte Änderung des vorderen Kurbelwellendichtrings
Die Mercedes-Serviceinformation P-SI-03/51 vom Juli 1998 beschreibt eine konkrete Teileverträglichkeit beim W210 OM606.962. In der Produktion wurde der bisherige Radialwellendichtring mit herkömmlicher Dichtlippe durch eine PTFE-/Teflon-Lippe ersetzt. Das Bulletin nennt die geänderte Teilenummer sowie eine genaue Motornummerngrenze.
Vorderer Kurbelwellendichtring und Schwingungsdämpferlauffläche
Die Dichtlauffläche des späteren Schwingungsdämpfers wurde anders als zuvor nicht gehärtet. Mercedes schreibt deshalb ausdrücklich vor, den alten konventionellen Dichtring nicht mit der späteren ungehärteten Lauffläche zu kombinieren: dadurch entsteht eine Undichtigkeit. Der neue PTFE-Ring darf dagegen auch an der früheren gehärteten Lauffläche verwendet werden. Außerdem werden geeignete Montagehülsen zum beschädigungsfreien Einbau beschrieben.
Der Einführungstermin des geänderten Schwingungsdämpfers ist weniger genau gesichert als derjenige des Dichtrings. In der Teileabgrenzung nennt Mercedes 606 030 03 03 für die Gruppe 606.91 und 606 030 04 03 für 606.96. Diese Nummern sind kein Beleg dafür, dass ein bestimmter Schwingungsdämpfer defekt ist.
Besonders relevant ist das nach früheren Arbeiten an Dichtring oder Schwingungsdämpfer. Bei anschließendem Ölaustritt vorne am Motor sind die konkret eingebauten Teile, die Dichtlauffläche und die Reparaturunterlagen zu kontrollieren. Aus dem Bulletin folgt keine grundsätzliche Neigung aller OM606.962 zu vorderen Öllecks.
OM606.962: Diagnose-Fehlercodes
Die folgende Übersicht stammt aus dem Mercedes-Diagnosehandbuch für das W210-IFI-System OM606.962, Produktion ab März 1997 / Diagnosestand Modelljahr 1998. Mercedes unterscheidet eigene System-DTCs von den zugeordneten OBD-Codes. Die Codes beschreiben Prüfbereiche und sind keine Liste sicher defekter Bauteile.
| Mercedes-System-DTC | OBD-DTC | Diagnosebereich |
|---|---|---|
| P0100 | P0100 | Heißfilm-Luftmassenmesser B2/5 |
| P0105 | P0235 | Drucksensor B28 |
| P0110 | P0110 | Ansauglufttemperatursensor B17 |
| P0115 | P0115 | Kühlmitteltemperaturfühler B11 |
| P0180 | P0180 | Kraftstofftemperatur Y1/1b1 |
| P0300 | P0300 | Verbrennungsaussetzer / ungleichmäßige Verbrennung |
| P1220 | P0200 | Mengensteller Y23/1 |
| P1222 | P0220 | Fahrpedalpositionsgeber R25/2 |
| P1223 | P0200 | Regelstangenpositionsgeber Y23/1l1 |
| P1335 | P0725 | Kurbelwellenpositionsgeber L5/6 |
| P1403 / P1404 | P0400 | AGR-Unterdruck-/Druckwandler Y31/1 |
| P1470 | P0243 | Ladedruck-/Klappen-Unterdruckwandler Y31/5 |
| P1480 | P0380 | Vorglühregelung |
| P1481 | P1365 / P1367 / P1369 | Glühkerzenkreise einzelner Zylinder |
| P1482 | P0380 | Vorglühsteuergerät N14/2 |
| P1610 | P0560 | Sicherungs- und Relaismodul K40/4 |
| P1622 | P0215 | Elektrohydraulischer Abstellsteller Y1/1 |
Mercedes weist zudem darauf hin, dass P0600 unter bestimmten Bedingungen ohne tatsächliche Systemstörung gespeichert sein kann. Das Handbuch beschreibt die Variantenkodierung des Steuergeräts mit dem Mercedes Hand-Held Tester einschließlich Fahrzeugdaten und Fahrberechtigung. Ungeprüftes Austauschen vermeintlich passender IFI-Steuergeräte ist daher keine fachgerechte Diagnose.
Diese Fehlercodetabelle gilt nicht für OM606.910, .912, .961 oder .964. Insbesondere beim OM606.912 sind der Wechsel zwischen MSA 15.1 und MSA 25.1 sowie die richtige modell- und baujahrbezogene Prüfdokumentation zu beachten.
Motoröl, Kühlmittel und Wartung
Mercedes-Wartungswerte sind fahrzeugbezogen. Die folgende Herstellertabelle gilt für den US E 300 Turbodiesel Modelljahr 1999, W210 210.025 mit OM606.962. Eine widersprechende sekundäre Ölfüllmengenangabe wird darunter erläutert.
| Wartungsparameter | Herstellerangabe | Geltungsbereich |
|---|---|---|
| Motoröl samt Filter | 7,5 US-quarts / 7,1 Liter | US W210 E 300 Turbodiesel 210.025 |
| Kühlmittel-Füllmenge | Etwa 10 Liter | Gleiche US-W210-Anwendung |
| Dieselkraftstoff | ASTM D975 Grade 1-D oder 2-D | US-Betriebsanleitung |
| Motoröl auswählen | Von Mercedes freigegebene Betriebsstoffe laut zutreffender Serviceunterlage | Viskosität/Freigabe nach korrekter Dokumentation |
| Flexibles Service-System (FSS) | Ausgangswert etwa 10.000 Meilen / 365 Tage; weitere Wartung nutzungsabhängig | US-W210 mit FSS; kein genereller Ölwechselintervall |
| Steuerkettenwartung | Kein allgemein belegtes laufleistungsabhängiges Wechselintervall | Passende Mercedes-Prüf-/Reparaturanweisung benutzen |
Zur Ölfüllmenge des OM606.962 gibt es einen echten Quellenkonflikt. Die originale US-Betriebsanleitung 1999 nennt für den E 300 Turbodiesel 7,1 Liter mit Filter; eine getrennte 8,0-Liter-Angabe in ihrer Füllmengentabelle betrifft das Automatikgetriebe. Allerdings nennt Mitchell Repair Information für den Motor des E300 Turbo Diesel ausdrücklich 8,0 Liter mit neuem Ölfilter; auch Rüdiger Etzolds Werkstatthandbuch führt 8,0 Liter für den europäischen E 300 Turbo-D an. Die 8,0-Liter-Motorangabe darf deshalb nicht pauschal als versehentlich übernommene Getriebefüllmenge verworfen werden. Für das genannte US-Fahrzeug bleibt die originale Mercedes-Betriebsanleitung die direkt geprüfte Herstellervorgabe; aus Sekundärquellen folgt kein universeller Füllwert. Vor dem Befüllen die zum konkreten Fahrzeug passende Serviceanweisung prüfen und den von Mercedes vorgeschriebenen Ölstand kontrollieren. Andere OM606-Anwendungen benötigen eigene Daten.
Auch das Flexible Service-System (FSS) wird leicht falsch ausgelegt. Es berechnet den Wartungstermin abhängig von der Nutzung; das Serviceheft beschreibt die fälligen Arbeiten. Der Ausgangswert der Anzeige ist kein fester Ölwechselintervall für andere OM606. Ein allgemeiner Schwerlast-, Kühlmittel-, Luft-/Kraftstofffilter- oder Glühkerzenwechselintervall ist mit den herangezogenen Quellen nicht belegt.
Worauf beim Kauf eines Mercedes mit OM606 zu achten ist
Die Kaufprüfung sollte sich auf Fahrzeug, Motorcode und dokumentierte Reparaturen beziehen, nicht auf eine pauschale Aussage über die OM606-Baureihe. Vor allem nach früheren Eingriffen sind die richtige Teilepaarung und die passende Mercedes-Prüfanweisung aussagekräftiger als allgemeine Internet-Fehlerlisten.
- Motorcode und Fahrgestell verifizieren. W124 OM606.910, W210 OM606.912/.962 und die W140-/W463-Turboversionen unterscheiden; „300 TD“ reicht nicht zur Identifikation.
- Kaltstart und Dieselleckagen beobachten. Besitzer berichten über undichte O-Ringe und Pumpenanschlüsse; Startschwierigkeiten allein legen keine Reparatur fest.
- Steuerkettenhistorie beim passenden W124 prüfen. Bei Anwendbarkeit der S.I. 05/93 nach Messergebnissen und ausgeführten Arbeiten fragen.
- Frontseitige Ölleckagen nach Reparaturen prüfen. Beim OM606.962 Dichtring und Lauffläche des Schwingungsdämpfers auf verträgliche Paarung kontrollieren.
- Glühkerzenarbeiten nachfragen. Elektrische Vorglühstörungen und beim Ausbau abgerissene Kerzen erfordern unterschiedliche Arbeiten.
- Leistungsverlust mit richtiger Steuerungsstrategie diagnostizieren. Beim OM606.962 IFI-Codes, Unterdruck, Ladedruckregelung und AGR untersuchen, bevor der Turbolader verdächtigt wird.
- Hinweise auf früheres Überhitzen prüfen. Schwere Wärmeschäden erfordern eventuell die Mercedes-Prüfung von Dichtfläche und Kopfmaterial.
- Wartungsbelege mit dem Fahrzeug abgleichen. Ölqualität, Füllmenge und Intervalle müssen zu Fahrgestell, Markt und Motor passen.
- Kompatibilität bereits ersetzter Elektronik prüfen. Frühe und späte OM606.912-Steuerungen nicht verwechseln; IFI-Steuergeräte benötigen passende Kodierung und Freigabe.
Reparaturumfang und Grenzen der belegten Aussagen
Die vorhandenen Unterlagen stützen konkrete Reparaturentscheidungen, aber keine generelle Empfehlung zum Motorneuaufbau oder Austausch. Ergibt die W124-Messung eine Abweichung gemäß dem dafür gültigen Bulletin, sind Kettenwechsel und Ritzelprüfung vorgesehen; bei größerer Abweichung kommt die Suche nach möglichem Ventil-Kolben-Kontakt hinzu. Ölleckagen nach Arbeiten am OM606.962 erfordern die Kontrolle von Dichtring und Schwingungsdämpfer. Eine undichte Kraftstoffleitungsdichtung begründet noch keinen Pumpentausch, eine abgebrochene Glühkerze dagegen einen gesonderten Auszieh- oder Gewindereparaturaufwand.
Instandsetzungsbetriebe behandeln ebenfalls Lager, Turbolader und Kurbelgehäuseentlüftung. Welche Teile reparierbar sind, sagt jedoch nichts über Häufigkeit, betroffene Endnummern oder Ausfalllaufleistung. Aus den geprüften Quellen ergibt sich kein gesicherter serienweiter Konstruktionsfehler an Kolben, Ringen, Kurbelwelle, Lagern, Ölpumpe, Kühlsystem oder Turbolader. Belastbare allgemeine Reparaturkosten und Lebensdauergrenzen sind ebenfalls nicht belegt.
OM606-Zuverlässigkeit: Was die Quellen tatsächlich zeigen
Der am klarsten herstellerseitig beschriebene mechanische Befund ist die Steuerkettenlängung bei bestimmten W124 nach S.I. 05/93. Die eindeutigste produktions- und reparaturbezogene Teilefrage betrifft den überarbeiteten vorderen Kurbelwellendichtring des OM606.962, insbesondere die Kombination mit der Schwingungsdämpferlauffläche. Keiner dieser Befunde belegt eine Ausfallquote für die gesamte Motorenfamilie.
Unabhängige Besitzer diskutieren wiederholt Kraftstoffundichtigkeiten, Lufteintritt und Schwierigkeiten beim Glühkerzenausbau. Die W210-Diagnose zeigt außerdem, weshalb Startprobleme und Ladedruckmangel elektrische und unterdruckgeregelte Systeme betreffen können. Solche Hinweise helfen bei der Fehlersuche, erlauben jedoch keine statistische Häufigkeitsbehauptung. Für einen konkreten OM606 zählen Motorcode, Reparaturhistorie, nachgewiesene Symptome und die zugehörigen Mercedes-Arbeitsanweisungen.
Quellen und technische Dokumentation
- Mercedes-Benz Club — W124 E 300 Diesel / OM606.910: Hubraum, Leistung, Verdichtung, mechanische Einspritzung und Steuertrieb; vom Hersteller abgeleitete Club-Daten.
- Mercedes-Benz — E-Klasse Betriebsanleitung, Modelljahr 1999: September 1998; US-Daten, Öl-/Kühlmittelfüllmengen, Kraftstoff und FSS; Herstellerdokument über Drittanbieter.
- Mercedes-Benz — Diesel-Diagnosehandbuch, IFI-Motor 606.962: Stand 09/2000; W210-Elektronik, System-/OBD-Codes und Steuergerätekodierung; Werkstattdokument-Spiegel.
- Mercedes-Benz — S.I. 05/93, Beschwerden infolge gelängter Steuerkette: November 1995; eingeschränkte W124-Anwendung; Portal katalogisiert das mehrmotorige Bulletin auch unter W140/OM603.
- Mercedes-Benz — P-SI-03/51, neuer Kurbelwellen-Radialdichtring: Juli 1998; OM606.962, Teilenummern, Motornummerngrenze, Montagewerkzeug und Schwingungsdämpfer-Kompatibilität.
- Schweizer Typgenehmigungsdaten — S 300 Turbodiesel / 140.135: OM606.961 und genehmigte Leistungsdaten; Spiegel der ASTRA-Daten.
- Schweizer Typgenehmigungsdaten — G 300 Turbodiesel / 463.331: OM606.964 und Leistungsdaten.
- Mitchell Repair Information — E300 Turbo Diesel 1999, 3,0 l: Reparaturdaten, über eManualOnline veröffentlicht; hydraulischer Ventilspielausgleich und 8,0 Liter Motoröl mit Filter; kein originales Mercedes-WIS.
- Rüdiger Etzold / Delius Klasing — Mercedes E-Klasse Typ 210 Diesel, So wird’s gemacht: Band 104, 6. Auflage; Angaben zu OM606.912 und OM606.962 sowie 8,0 Liter Öl beim europäischen E 300 Turbo-D; Sekundärquelle.
- Mercedes-Benz — IFI-Kraftstoffversorgung, Aufbau/Funktion OM606.912: Originale Werkstattanweisung als Dokumentenspiegel.
- Mercedes-Benz — Prüf- und Einstelldaten, Motor 606.912: Diesel-Diagnosehandbuch 09/2000, A4 IFI 14; MSA 15.1 und MSA 25.1, Zeiträume und Sollwerte.
- Mercedes-Benz — AR01.30-P-7162B, Prüfung der Zylinderkopf-Dichtfläche: Motorübergreifende Werkstattanweisung einschließlich OM606 für Untersuchungen nach Beschädigung.
- BERU — All About Glow Plugs (Dokumentenspiegel): Herstellerinformationen zu festsitzenden und abbrechenden Glühkerzen beim Ausbau; keine OM606-Ausfallstatistik.
Erfahrungsberichte: Quellen
- Mercedes-Benz Entusiastklubb — OM606, Luft in Dieselleitungen: 2016; 1997 S210 OM606.962, Startprobleme, Kraftstofflecks und beschriebene Leitungs-Inkompatibilität.
- PeachParts — OM606 Fuel Leaks: 2017; unabhängige Besitzerberichte zu Anschlüssen und Pumpenabdichtungen.
- PeachParts — OM606 Glow Plug Change, One Broke Off: 2019; individueller Bericht über Kerzenbruch bei Demontage.
